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438 OKTAVIAN SCIDv:IUCKl der Versuch auf, clie Eigenart der Bibliothek des Heiligen kurz zu kennzeichnen (III.). Es ware natiirlich der Idealfall, wenn clie Beschreibung mithilfe der von ihm wohl immer eigenhanclig mit Marcus Roye (s. II, Nr. 7) signierten Exempla– re vorgenommen werden ki:innte. Um dieselben ausfinclig zu machen, sofern sie sich iiberhaupt irgendwo erhalten haben, miillten zeitaufwenclige Nachfor– schungen vorab in siiddeutschen Bibliotheken untemommen werden, die mir von den Lebensumstanden her unmi:iglich sind. Die vorliegende Bibliographie mi:ichte clie Forschung von Fachkollegen anregen, damit sie cliese Liicke in ab– sehbarer Zeit anfullen. I. DER "CATALOGUSLIBRORUMM.ARCI RHAYD[OCTORIS]" VON 1613 In F[o!Jirl-. 1. Iacobus Zabarelli De rebus naturalibus. - 2. Aristoteles De historiis animali– um. InQuarta3 3. Adagia quaecumque ad hanc cliem exierunt Pauli Manutii. - 4. Poemata gra– tulatoria cliversorum authorum 4 . - 5.-6. Physica [...] in 2 tomis 5 • - 7., 8.-9. 2 Vgl. O. H. Becker [und andere Verf.], St. Fidelis von Sigmaringen (wie Anm. 1), 36f. - Um Raum zu sparen, ziehe ich clie im Dokument und in dessen Eclition einzeln aufgelisteten Bucher zu drei nach den Buchformaten gegliedertenAbschnitten zusammen. - Zu In Folio s. H. Hiller, Worterbuch des B11chu, Frankfurt am Main 2 [1958J, 100a ''Beim Folio ist der Papierbogen nur einmal gefalzt und besteht somit aus zwei Blattem. ... Dabei ist die Hohe von 35-45 cm demFolio zugehorig... ". 3 In der Ed. nicht in Kursivschrift wiedergegeben. - Vgl. H. Hiller, Wò'rterbuch, 221a ''Bei einem Buch in Qu. ist der Dmckbogen zweimal gefalzt und besteht somit aus 4 Blattemmit 8 Seiten". DieHohe variiert da bei zwischen 25 und 35 cm. 4 Der Hinweis ist derart allgemein, dal3 eine Identifizierur.g der Sammelschrift oder der einzelnen Manuskripte bzw. Broschiiren nur moglich wlil:e, wenn sie in einer Bibliothek mit dem ursprunglichen Besitzervermerk aufgefunden wiirden. 5 Dabei diirfte es sich um handschriftliche Bande von Votlesungen handeln, clie Markus Roy als Philosophlestudent in Freiburg i. Br. seit seiner Immatrikulation 1598 mitgeschrieben hat. Das Bakkalaureat in Philosophle erlangte er 1601; s. F. della Scala, Der heilige Fidelis vo11 S~ maringe1J, Errtlingsma,ryrer des Kap11zf11erorde11s 1md der Co11gregatio de propaganda fide. Ein Lebens- 1111d
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